Bitterfeld
Buchrücken "Gegenwende"
Hans-Jürgen Rusch

Das Schicksal der Figur Fürchtegott Schmidt soll im Roman “Gegenwende” als Beispiel für vielfach erlittenes Unrecht stehen. Auch wenn die Figur frei erfunden ist, beruhen ihre Leiden auf einem realen Hintergrund.

Details zu den Vorgängen enthält die Broschüre “Das Chemiedreieck im Bezirk Halle aus der Sicht des MfS” (Hans-Joachim Plötze), herausgegeben vom Landesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR Sachsen-Anhalt.
Die Zustände in Bitterfeld hatten sich Ende der 70er Jahre so verschlechtert, dass Strafgefangene eingesetzt werden mussten, weil die Belegschaft sich weigerte, in den gefährlichen Bereichen zu arbeiten. Die Arbeitsbedingungen für die Strafgefangenen waren so schlecht, dass es 1980/81 zwei Todesfälle gab. Die erwähnte Broschüre schreibt dazu (Quelle):

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Zu den Missständen, die ursächlich für die beiden Todesfälle anzusehen sind, zitiert die Broschüre einen Stasibericht aus dem Jahre 1986 (Quelle):

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Beide zitiert nach: Landesbeauftragter für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR in Sachsen-Anhalt, Klewitzstraße 4, 39112 Magdeburg: Das Chemiedreieck im Bezirk Halle aus der Sicht des MfS (Hans-Joachim Plötze; 1997), S. 17 und 56

Tristes