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Das Schicksal der Figur Fürchtegott Schmidt soll im Roman “Gegenwende” als Beispiel für vielfach erlittenes Unrecht stehen. Auch wenn die Figur frei erfunden ist, beruhen ihre Leiden auf einem realen Hintergrund.
Details zu den Vorgängen enthält die Broschüre “Das Chemiedreieck im Bezirk Halle aus der Sicht des MfS” (Hans-Joachim Plötze), herausgegeben vom Landesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR Sachsen-Anhalt. Die Zustände in Bitterfeld hatten sich Ende der 70er Jahre so verschlechtert, dass Strafgefangene eingesetzt werden mussten, weil die Belegschaft sich weigerte, in den gefährlichen Bereichen zu arbeiten. Die Arbeitsbedingungen für die Strafgefangenen waren so schlecht, dass es 1980/81 zwei Todesfälle gab. Die erwähnte Broschüre schreibt dazu (Quelle):
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